Zu viele Gedanken mache ich mir jeden Tag. Wie soll es nach dem Abitur weitergehen? Schaffe ich alles was ich mir vorgenommen habe? Was soll ich mir überhaupt vornehmen? Ausbildung? Studium? Hartz 4?

Oft stelle ich mir die Frage, ob ich überhaupt "fähig" bin in der Gesellschaft zu überleben?! Mit dem Strom zu schwimmen. Schaffe ich es jeden Tag zur Arbeit zu gehen? Und überhaupt, was soll ich überhaupt werden? Was macht mir Spaß? WO sind meine Stärken? Habe ich überhaupt welche? Meine Schwächen kenne ich zu genüge. Es macht mich kaputt. Ich bin müde.... Ich sitze zu Hause und warte. Auf was warte ich eigentlich? Die Stunden ziehen vorüber, jeden Tag.

Ich sitze hier und überlege, zerbreche mir den Kopf und hoffe auf eine Lösung.

Ich muss selber aktiv werden und mich bemühen. Bla bla bla. Es ist immer die gleiche Leier von mir und am Ende sitze ich immernoch hier und habe nichts geschafft, außer erfolgreich die Tage und Stunden an mir vorbeiziehen zu lassen.

Die Welt dreht sich weiter nach dem Abitur. Der Alltag geht wieder. Am Ende sind alle Momente unseres Lebens Vergangenheit und bestenfalls eine bleibende Erinnerung.

Jeden Tag frage ich mich was der Sinn ist? Warum ich jeden Tag weitermache? An sich ist jeder Tag eine Aneinanderreihung von Momentaufnahmen.

Ich fühle mich momentan als würde ich den unendlichen Fall leben. Das Gefühl unten aufzuprallen bleibt momentan aus.

 Jeden Tag ist es das Selbe.... Aufstehen, essen, schlafen. Ich kann mich nicht motivieren. Jeden Tag frage ich mich, wenn es mir jetzt schon so schwer fällt, wie es dann erst nach dem Abitur werden soll?!

Jeden Tag, jeden Tag denke ich nach.... Am Ende ist jeder Gedanke zerdacht.